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Wann handelt es sich um einen
echten tierärztlichen Notfall?
Sofortige Behandlung erfordern Atemnot, Bewusstlosigkeit, starke, nicht stillbare Blutungen, Bauchblähung ohne Erbrechensdrang (dies kann bei Hunden auf eine Magendrehung hindeuten), Krampfanfälle oder jeglicher Verdacht auf Vergiftung — in diesen Fällen zählt jede Minute.
2
Was tun, wenn unser Liebling
einen Fremdkörper verschluckt hat?
Versuchen Sie nicht, das Erbrechen zu Hause selbst herbeizuführen oder den Gegenstand herauszuziehen, da dies schwerere Verletzungen verursachen kann — suchen Sie sofort eine Notfallambulanz auf, wo mittels Röntgen oder Ultraschall genau bestimmt werden kann, ob ein Eingriff notwendig ist.
3
Wie erkennt man die Anzeichen
einer Magendrehung
bei großen Hunden?
Plötzlich auftretende Bauchblähung, Unruhe, erfolgloses Würgen und schnelle Atmung können auf einen lebensbedrohlichen Zustand hindeuten, der innerhalb von Minuten eine chirurgische Behandlung erfordern kann — warten Sie in diesem Fall NICHT bis zum Morgen, sondern suchen Sie sofort eine Notfallambulanz auf.
4
Wann ist eine nächtliche
stationäre Betreuung notwendig?
Nach schwereren chirurgischen Eingriffen, bei kontinuierlicher Infusionstherapie oder bei Patienten mit instabilem Zustand, die eine Überwachung benötigen, erhöht eine nächtliche Betreuung die Chancen auf eine sichere Genesung erheblich.
5
Wie bereiten wir uns auf eine
geplante Operation vor?
Vor der Narkose ist in der Regel eine 8-12-stündige Nahrungskarenz erforderlich (dies gilt nicht unbedingt für Wasser, dies besprechen wir immer im Vorfeld), und es empfiehlt sich, mit einer vorherigen Blutuntersuchung die Narkosesicherheit zu prüfen, insbesondere bei älteren Tieren.